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URBAN ART PROJECT: Mauer der Wünsche

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 Es wird kreativ: Am 24.08. startet unser neues URBAN ART PROJECT „Mauer der Wünsche“ mit den beiden Künstler:innen Boshra Mustafa und Abdul Karim Majdal Albeik! 

Gemeinsam werden wir in einem wöchentlichen Workshop zeichnen, texten und malen, bildhauen und töpfern. Ihr selbst bestimmt, worum es gehen soll, über welche Themen ihr sprechen wollt und welche künstlerischen Mittel ihr dabei verwenden möchtet. 

Kommt vorbei!

Datum & Uhrzeit
August:
24. & 31.08., 17:00 – 19:30 Uhr

September:
ab 10.09. jeden Samstag von 15:00 – 17:30 Uhr

Wie immer ist das Angebot kostenlos. Bitte vergesst aber nicht euch anzumelden unter: kontakt@hangar1.de.

DETAILS

Mauer der Wünsche 
Eine Mauer ist das Gedächtnis einer Stadt und ihr Dokumentationsfeld. Auf ihr zeichnen sich Ereignisse und Erinnerungen ab: Menschen hinterlassen Nachrichten, Parolen und Aufrufe auf ihr, sie dient für politische Botschaften, Liebesbekenntnisse oder als Werbefläche. In Syrien wurden Mauern den Einwohner:innen Jahrzehnte lang als Ausdrucksmittel vorenthalten. Dort dienen die Mauern im öffentlichen Raum ausschließlich den Parolen und Botschaften des autoritären Regimes. Die Proteste im Jahre 2011 begannen damit, dass Gewalt gegen Grundschulkinder angewendet wurde, die regimekritische Parolen auf die Mauern ihrer Schule gekritzelt hatten. Mit der Ausweitung der Protestaktionen auf alle syrischen Städte versuchten die Demonstranten, die Mauer zurück zu erobern und sie zum Instrument des Widerstands gegen die Diktatur zu nutzen. So bekam die Mauer eine politische und soziale Bedeutung, die ihr vorher von offizieller Seite her versagt war. Das Projekt möchte, die Mauer als Ausdrucksmittel wieder nutzbar machen und sie als Projektionsfläche persönlicher Positionen, politischer Botschaften und öffentlicher Kritik zugänglich machen. Künstlerische Methoden dienen dabei als Instrument des Ausdrucks und Mittel die eigenen Perspektive sichtbar zu machen.

Es ist ein Projekt, in dem es darum geht selbst eine Mauer zu bauen, die als Projektionsfläche für Wünsche, Botschaften und Widerstand dient. Es geht darum, sich seiner eigenen Perspektive und Meinung Gehör zu verschaffen und zu lernen wie man die eigene Position visuell und öffentlichkeitswirksam kommunizieren kann. 

 

Gefördert von: 

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