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Hintergrund

In den Jahren 2015 bis 2017 wurden bis zu 3.000 Geflüchtete zeitgleich in den Notunterkünften in den Hangars des ehemaligen Flughafen Tempelhofs untergebracht. In dieser Zeit entstand in Hangar 1 ein vielfältiges Angebot an Aktivitäten und Unterstützung für geflüchteten Menschen. Mehr als 80 Partner mit bis zu 500 aktiven Mitarbeiter*innen und Ehrenamtlichen haben dieser enormen Anzahl an Menschen das „Ankommen in Deutschland“ erleichtert. Zu sehen wie erfolgreich dieses Projekt lief und wie viele Menschen von dem Angebot profitierten, führte bald zu konkreten Überlegungen, wie sich dieses einmalige zivilgesellschaftliche Engagement auch nach Schließung der Hangar aufrechterhalten lässt und für die Allgemeinheit zugänglich gemacht werden kann.  So wurde 2017 die Umsetzung konkretisiert und mit Tentaja Soziale gGmbH ein gemeinnütziger Träger etabliert, der die Fortsetzung dieser Aktivitäten organisiert. 

Tentaja Soziale gGmbH:

Die Tentaja Soziale gGmbH wurde 2017 in Berlin gegründet mit dem Ziel gesellschaftlichen Akteure aus Politik, Wirtschaft, Kultur, Sport und Bildung sowie unterschiedlichste soziale Milieus zusammenzubringen und gemeinsam Verantwortung für Menschen in besonderen Situationen zu übernehmen. Hierbei liegt ein besonderer Fokus auf der Förderung von ehrenamtlichem und zivilgesellschaftlichem Engagement, da wir davon überzeugt sind, dass zivilgesellschaftliches Engagement der Schlüssel zu einer starken und funktionierenden Gesellschaft.

 

HANGAR1

Seit 2017 betreibt die Tentaja Soziale gGmbH den HANGAR 1, ein Ort der Begegnung mitten in Berlin, im ehemaligen Flughafen Tempelhof. Unser Ziel ist es Begegnung zur Normalität werden zu lassen, zivilgesellschaftlichem Engagement einen Ort zu bieten und gesellschaftliche Teilhabe zu fördern. Getreu unseres Motos “Begegnung stärkt Gesellschaft“ bieten im Hangar 1 tagtäglich unterschiedlichste Träger, Organisationen, Vereine und einzelne Ehrenamtliche ein kostenfreies, niedrigschwelliges und offenes Angebot in den Bereichen Sport, Kultur, Bildung und Beratung an. Ob jung oder alt, geflüchtet oder alteingesessen, alleine oder mit der ganzen Familie: Alle sind herzlich willkommen. Begleitet wird das Angebot von einem Team aus Sozialarbeitern und Koordinatoren, die die Besucher*innen bei allem unterstützen.